Was kostet eigentlich ein Fotograf?

Was darf ein Fotograf verlangen? Was bekomme ich für mein Geld?

 

Das sind Fragen, die sich wohl jeder Kunde stellt, wenn er auf der Suche nach einem Fotografen ist. Verschiedene Fotografen werden dann miteinander verglichen und das Beste Preis/Leistungsverhältnis gewinnt. 

 

Nur wie entstehen diese unterschiedlichen Preise? Wieso kostet der eine Fotograf 100€, wenn ein anderer für das gleiche Angebot bereits 300€ verlangt?

 

Wie entsteht der Preis: 

 

Ein jeder Fotograf kennt seine Ausgaben und Einnahmen und rechnet sich aus welche Preise er verlangen muss um am Ende noch einen Gewinn zu erlangen. Bei den Ausgaben zählt er natürlich auch die Arbeitszeit dazu und vergesst nicht, die Steuer kommt ja auch noch. Rechnet man alles zusammen, verlangen die meisten Fotografen viel zu wenig für ihre Arbeit. Entscheidend ist auch ob der Fotograf seine Arbeit hauptberuflich ausübt oder nur als Nebenberuf.  Als Kunde bezahlt man nicht nur die Shootingzeit, sondern auch die Betreuung davor und danach. Meist werden die Bilder auch bearbeitet, das kostet auch Zeit. 

 

Da ich individuell auf meine Kunden eingehe, verrechne ich auch nicht pauschal. Ein Beispiel: 

 

Eine Kundin möchte ein Paarshooting an einem schönen See. Fahrzeit beträgt 1h pro Strecke, das Shooting selbst dauert 2h. Das Paar möchte 15 Bilder bearbeitet haben =  3h Bildbearbeitung dazu. Und die Zeit dazwischen (Bilder abspeichern, Vorauswahl treffen) zähle ich hier nicht mal... Ja, es gibt sie: die Kunden, die dafür keine 50€ ausgeben würden. Wer als Dienstleistungsunternehmen arbeitet, kennt diese Menschen zu genüge. Doch bitte glaubt mir: ich will euch nicht all euer Geld aus der Tasche ziehen. Ich verlange nur den Wert meiner Bilder - meiner Arbeit & meiner Lebenszeit, die ich für euch nutze! Ich möchte eure Emotionen festhalten und wunderschöne Erinnerungen schaffen. Dafür gebe ich mein Bestes. Als Fotografin, als Betreuerin und Freundin. :)

 

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Doch was, wenn der Enkel eines Bekannten mit einer Kamera die gewünschten  Bilder auch für ein bisschen Taschengeld macht? Dann spart man sich doch super den teuren Fotografen...oder etwa nicht?

 

Ja, man spart da wirklich einiges - vor allem spart man aber an der Qualität. Nur weil man im Besitz einer teuren Kamera ist, heißt das nicht, dass man einen professionellen Fotografen ersetzen kann.  "Nur wer sein Werkzeug kennt, kann damit auch gut  arbeiten."

 

Wie wähle ich nun am Besten den richtigen Fotografen für mich aus?

 

* Überlege genau WAS ERWARTE ich vom Fotografen? 

* Kann ich dem Fotografen vertrauen? Fühle ich mich wohl?

* Wenn der Fotografen-Favorit zu teuer ist: will ich dafür sparen und

    mir das später gönnen oder tut es auch der Hobbyfotograf? 

*Ist es ein besonderer Moment, der 100% Qualität verlangt oder

  kann es auch ein Handyfoto sein?

 

 

 

Am Ende entscheidet jeder Fotograf für sich welchen Preis er für angemessen hält und jedem Kunden steht es frei zu, den passenden Fotografen auszuwählen. Den Preis drücken zu wollen, halte ich persönlich für respektlos (= da die Leistung nicht geschätzt wird) und gibt es so bei mir auch nicht.

 

Wie seht ihr als Kunde das alles? 

Fotografen: findet ihr euch selbst zu teuer/zu billig?

 

Schreibt mir in den Kommentaren :)

 

Alles Liebe,

Sandra

 


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